Keine direkte Verbindung der Zwickauer Terrorzelle ins Saarland
09.02.2012
Sonderermittlungstruppe arbeitet auf Hochtouren
Saarbrücken, 09.02.2012 – Nach der heutigen Sitzung des Justizausschusses erklärt der innenpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Karl-Josef Jochem: „Es ist heute klar geworden, dass die Sicherheitsbehörden einen großen Aufwand betreiben, um umfangreiche neue Ermittlungen sowohl im Fall des Anschlages auf die Wehrmachtsausstellung 1999 als auch im Falle der Brandstiftungen in Völklingen im Zeitraum 2006 bis 2011 durchzuführen.
Die eigens eingesetzte Sonderermittlungsgruppe „GEG Komplex“ unter Federführung des Landeskriminalamtes arbeitet bereits intensiv – über 7000 Arbeitsstunden bisher – und konnte bereits 100 neue Spuren sammeln.
Bisher lässt sich ein (direkter) Zusammenhang zur so genannten Zwickauer Terrorzelle noch nicht feststellen, auch wenn es bestimmte Hinweise in diese Richtung gibt.
Wir begrüßen diese extensiven Anstrengungen seitens der involvierten Behörden, wollen die „GEG Komplex“ in Ruhe und gewissenhaft arbeiten lassen und warten auf die Ergebnisse, die sie uns in Zukunft präsentieren wird.
Ansprechpartnerin:
Susanne Kraemer
Persönliche Referentin des Fraktionsvorsitzenden
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